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Tagung

23.04.2026

Screenshot 2026-04-23 121158

Die Tagung leistet einen Beitrag zur Wiederentdeckung eines fast vergessenen Denkers der europäischen Moderne. Wilhelm Jerusalem, jüdischer Philosoph, Pädagoge und Soziologe, verstand Philosophie als wissenschaftliche Praxis mit gesellschaftlicher Verantwortung. Als Vermittler des amerikanischen Pragmatismus und Begründer einer deutschsprachigen Variante gilt er zu Recht als der „deutsche James“.

Sein Konzept einer wissenschaftlichen Philosophie verband empirische Forschung mit sozialer Reform und wies der Erkenntnistheorie eine kollektive, historische und ethische Dimension zu. Die Tagung zeigt, wie Jerusalems Denken zwischen Wien, Paris und den USA wirkte und wie seine Idee einer Philosophie im Dienst der Gesellschaft heute neue Aktualität gewinnt.

Die Tagung findet am Donnerstag, dem 16. Juli in IC 04/414 von 9:00 bis 18:00 Uhr und am Freitag, dem 17. Juli in GABF 04/714 von 9:00 bis 17:00 Uhr statt.

 

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Die Tagung leistet einen Beitrag zur Wiederentdeckung eines fast vergessenen Denkers der europäischen Moderne. Wilhelm Jerusalem, jüdischer Philosoph, Pädagoge und Soziologe, verstand Philosophie als wissenschaftliche Praxis mit gesellschaftlicher Verantwortung. Als Vermittler des amerikanischen Pragmatismus und Begründer einer deutschsprachigen Variante gilt er zu Recht als der „deutsche James“.

Sein Konzept einer wissenschaftlichen Philosophie verband empirische Forschung mit sozialer Reform und wies der Erkenntnistheorie eine kollektive, historische und ethische Dimension zu. Die Tagung zeigt, wie Jerusalems Denken zwischen Wien, Paris und den USA wirkte und wie seine Idee einer Philosophie im Dienst der Gesellschaft heute neue Aktualität gewinnt.

Die Tagung findet am Donnerstag, dem 16. Juli in IC 04/414 von 9:00 bis 18:00 Uhr und am Freitag, dem 17. Juli in GABF 04/714 von 9:00 bis 17:00 Uhr statt.