20.10.2026
Am 14. Oktober 2026 feierte das fakultätsübergreifende Methodenzentrum der Ruhr-Universität Bochum (RUB) sein zehnjähriges Bestehen. Rund um den Makerspace der RUB trafen sich Studierende, Lehrende und ehemalige Wegbegleiter/-innen, um auf eine Dekade erfolgreicher methodischer Unterstützung zurückzublicken und gemeinsam die Zukunft der empirischen Forschung an der Universität zu gestalten.
Das Methodenzentrum ist eine gemeinsame Betriebseinheit der Fakultät für Sozialwissenschaft, der Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft und der Professional School of Education. Es hat sich seit seiner Verstetigung als fester Ankerpunkt für die methodische Qualifizierung auf dem Campus etabliert.
Die Feierlichkeiten begannen mit Grußworten von Prof. Dr. Grit im Brahm (Prorektorin für Lehre und Studium), Prof. Dr. Rainer Eising (Fakultät für Sozialwissenschaft), Prof. Dr. Sandra Aßmann (Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft) und Prof. Dr. Gabriele Bellenberg (Professional School of Educational Studies).
In einer Kurzpräsentation würdigte das Team um Cornelia Weins und Sebastian Jeworutzki die Entwicklung von den studentischen Initiativprojekten „InSTATISTICS“ und „Studentische Forschungswerkstatt“ hin zur heutigen institutionellen Struktur. Die Zahlen sprechen für den Erfolg der Arbeit: Seit den Anfängen im Wintersemester 2016/17 haben über 3.000 Studierende die Workshops des Zentrums besucht. Im aktuellen Wintersemester 2025/26 wurden bereits knapp 300 Teilnehmende verzeichnet. Besonders gefragt sind Einführungen in Programmiersprachen wie R und Python sowie in die qualitative Datenanalyse-Software MaxQDA.
Ein zentraler Bestandteil der Jubiläumsfeier war der Blick nach vorn. Im Rahmen eines „World Cafés“ und von Roundtables diskutierten die Teilnehmenden zukunftsweisende methodische Fragestellungen.
Sebastian Jeworutzki, Geschäftsführer des Methodenzentrums, stellte in diesem Kontext die nächsten Entwicklungsschritte vor: „Wir möchten unsere Angebote stärker auch auf Machine-Learning-Verfahren für nicht-standardisierte Daten wie Text, Bilder oder ähnliches ausweiten.“ Erste Schritte seien bereits mit dem Freiraum-Projekt „Digital Humanities Ruhr“ in Kooperation mit der Fakultät für Philologie unternommen worden. Das Ziel sei es, maschinelle Lernverfahren künftig sowohl als Analyseinstrumente als auch als Hilfsmittel bei der Datenaufbereitung und beim Codeschreiben in die Workshops zu integrieren.
Cornelia Weins, Leiterin des Methodenzentrums, betonte in ihren Rückblicken die Bedeutung der niedrigschwelligen Angebote. „Das schönste Feedback ist für uns, wenn Studierende uns zurückmelden, dass sie nach einem Workshop oder einer Beratung mit neuer Zuversicht an ihrem Projekt weiterarbeiten konnten“, so Weins. Ob bei der Umstellung von SPSS auf R, der Visualisierung statistischer Ergebnisse oder der praxisnahen Vorbereitung von Interviewerhebungen und dem KI-gestützten Kodieren von qualitativen Daten – das Zentrum versteht sich als Ort, an dem Unsicherheiten geklärt werden können.
Ein weiterer Fokus der Arbeit am Methodenzentrum liegt auf der methodischen Begleitung von Lehramtsstudierenden in den Praxissphasen: von der empirischen Bearbeitung eigener kleiner Fragestellungen im Praxissemester bis hin zur Einübung einer forschenden Haltung im UA Ruhr-Lehramtsstipendium. „Lehramtsstudierende und auch Dozierende der Praxissemester-Begleitveranstaltungen können sich bei uns individuell beraten lassen oder unseren speziell auf ihre Anliegen zugeschnittenen Moodlekurs nutzen“, so Dr. Catharina Keßler, die am Methodenzentrum u. a. als Ansprechperson für methodische Fragen von Lehramtstudierenden tätig ist. Die Angebote für Lehramtsstudierende werden stetig weiterentwickelt: Derzeit entsteht ein E-Learning-Kurs, der Studierende niedrigschwellig entlang von konkreten fachdidaktischen Fragestellungen durch den Forschungsprozess begleitet.
Das Methodenzentrum wird seine Arbeit auch nach dem Jubiläum mit voller Kraft fortsetzen. Interessierte Studierende und Promovierende finden auf der Homepage des Zentrums aktuelle Workshop-Termine, E-Learning-Materialien und Informationen zur Methodenberatung. Die hohe Nachfrage, die sich auch in der regen Teilnahme an der Jubiläumsfeier widerspiegelte, bestätigt den Bedarf für eine zentrale, fächerübergreifende Anlaufstelle für methodische Fragen an der RUB.
Hier finden Sie die Homepage des Methodenzentrums: https://methodenzentrum.ruhr-uni-bochum.de/
Am 14. Oktober 2026 feierte das fakultätsübergreifende Methodenzentrum der Ruhr-Universität Bochum (RUB) sein zehnjähriges Bestehen. Rund um den Makerspace der RUB trafen sich Studierende, Lehrende und ehemalige Wegbegleiter/-innen, um auf eine Dekade erfolgreicher methodischer Unterstützung zurückzublicken und gemeinsam die Zukunft der empirischen Forschung an der Universität zu gestalten.
Das Methodenzentrum ist eine gemeinsame Betriebseinheit der Fakultät für Sozialwissenschaft, der Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft und der Professional School of Education. Es hat sich seit seiner Verstetigung als fester Ankerpunkt für die methodische Qualifizierung auf dem Campus etabliert.
Die Feierlichkeiten begannen mit Grußworten von Prof. Dr. Grit im Brahm (Prorektorin für Lehre und Studium), Prof. Dr. Rainer Eising (Fakultät für Sozialwissenschaft), Prof. Dr. Sandra Aßmann (Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft) und Prof. Dr. Gabriele Bellenberg (Professional School of Educational Studies).
In einer Kurzpräsentation würdigte das Team um Cornelia Weins und Sebastian Jeworutzki die Entwicklung von den studentischen Initiativprojekten „InSTATISTICS“ und „Studentische Forschungswerkstatt“ hin zur heutigen institutionellen Struktur. Die Zahlen sprechen für den Erfolg der Arbeit: Seit den Anfängen im Wintersemester 2016/17 haben über 3.000 Studierende die Workshops des Zentrums besucht. Im aktuellen Wintersemester 2025/26 wurden bereits knapp 300 Teilnehmende verzeichnet. Besonders gefragt sind Einführungen in Programmiersprachen wie R und Python sowie in die qualitative Datenanalyse-Software MaxQDA.
Ein zentraler Bestandteil der Jubiläumsfeier war der Blick nach vorn. Im Rahmen eines „World Cafés“ und von Roundtables diskutierten die Teilnehmenden zukunftsweisende methodische Fragestellungen.
Sebastian Jeworutzki, Geschäftsführer des Methodenzentrums, stellte in diesem Kontext die nächsten Entwicklungsschritte vor: „Wir möchten unsere Angebote stärker auch auf Machine-Learning-Verfahren für nicht-standardisierte Daten wie Text, Bilder oder ähnliches ausweiten.“ Erste Schritte seien bereits mit dem Freiraum-Projekt „Digital Humanities Ruhr“ in Kooperation mit der Fakultät für Philologie unternommen worden. Das Ziel sei es, maschinelle Lernverfahren künftig sowohl als Analyseinstrumente als auch als Hilfsmittel bei der Datenaufbereitung und beim Codeschreiben in die Workshops zu integrieren.
Cornelia Weins, Leiterin des Methodenzentrums, betonte in ihren Rückblicken die Bedeutung der niedrigschwelligen Angebote. „Das schönste Feedback ist für uns, wenn Studierende uns zurückmelden, dass sie nach einem Workshop oder einer Beratung mit neuer Zuversicht an ihrem Projekt weiterarbeiten konnten“, so Weins. Ob bei der Umstellung von SPSS auf R, der Visualisierung statistischer Ergebnisse oder der praxisnahen Vorbereitung von Interviewerhebungen und dem KI-gestützten Kodieren von qualitativen Daten – das Zentrum versteht sich als Ort, an dem Unsicherheiten geklärt werden können.
Ein weiterer Fokus der Arbeit am Methodenzentrum liegt auf der methodischen Begleitung von Lehramtsstudierenden in den Praxissphasen: von der empirischen Bearbeitung eigener kleiner Fragestellungen im Praxissemester bis hin zur Einübung einer forschenden Haltung im UA Ruhr-Lehramtsstipendium. „Lehramtsstudierende und auch Dozierende der Praxissemester-Begleitveranstaltungen können sich bei uns individuell beraten lassen oder unseren speziell auf ihre Anliegen zugeschnittenen Moodlekurs nutzen“, so Dr. Catharina Keßler, die am Methodenzentrum u. a. als Ansprechperson für methodische Fragen von Lehramtstudierenden tätig ist. Die Angebote für Lehramtsstudierende werden stetig weiterentwickelt: Derzeit entsteht ein E-Learning-Kurs, der Studierende niedrigschwellig entlang von konkreten fachdidaktischen Fragestellungen durch den Forschungsprozess begleitet.
Das Methodenzentrum wird seine Arbeit auch nach dem Jubiläum mit voller Kraft fortsetzen. Interessierte Studierende und Promovierende finden auf der Homepage des Zentrums aktuelle Workshop-Termine, E-Learning-Materialien und Informationen zur Methodenberatung. Die hohe Nachfrage, die sich auch in der regen Teilnahme an der Jubiläumsfeier widerspiegelte, bestätigt den Bedarf für eine zentrale, fächerübergreifende Anlaufstelle für methodische Fragen an der RUB.
Hier finden Sie die Homepage des Methodenzentrums: https://methodenzentrum.ruhr-uni-bochum.de/