NACH OBEN

Publikationen

 

Sekundäre Moralzeugenschaft
Sekundäre Moralzeugenschaft Cover

Neuberger, Olga (2026)

Sekundäre Moralzeugenschaft. Subjektivierung in Praktiken der visuellen Repräsentation und Rezeption am historischen Lernort.        

An historischen Lernorten ist Erinnerungsarbeit durch Visualisierungen elementar. Die In-Situ-Erforschung der Veranschaulichungen im Rahmen pädagogischer Praktiken stellt jedoch ein Desiderat dar. Im Beitrag wird die Praxis der visuellen Repräsentation am Beispiel von angeleiteten Rundfahrten an einem historischen Lernort untersucht. Im Zen­trum der Betrachtung steht der Einsatz von VR-Technologien im historischen Lernen, der im Anschluss an ein anerkennungstheoretisches Verständnis des repräsentativen Zeige­geschehens subjektivierungstheoretisch gedeutet wird. Unter Fokussierung einer sog. Bus-VR-Tour wird das hybride Vermittlungsgeschehen mittels der Re-Adressierungsanalyse untersucht. Rekonstruiert wird die Subjektposition der sekundären Moralzeugenschaft. Die Datengrundlage bilden Auszüge aus Beobachtungsprotokollen, die auf Basis teilnehmender Beobachtungen an den Bus-VR-Touren verfasst worden sind. Der Artikel liefert einen empirischen Beitrag zu der Frage, wie Individuen in den betrachteten visuellen Repräsentationspraktiken zu Subjekten gemacht werden und sich selbst dazu machen. Der Beitrag schärft dadurch den Blick darauf, wie Normen als Teil jeder medienpädagogischen Praxis wirksam werden.

In: MedienPädagogik. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, S. 348-370.

Sekundäre Moralzeugenschaft Cover

Neuberger, Olga (2026)

Sekundäre Moralzeugenschaft. Subjektivierung in Praktiken der visuellen Repräsentation und Rezeption am historischen Lernort.        

An historischen Lernorten ist Erinnerungsarbeit durch Visualisierungen elementar. Die In-Situ-Erforschung der Veranschaulichungen im Rahmen pädagogischer Praktiken stellt jedoch ein Desiderat dar. Im Beitrag wird die Praxis der visuellen Repräsentation am Beispiel von angeleiteten Rundfahrten an einem historischen Lernort untersucht. Im Zen­trum der Betrachtung steht der Einsatz von VR-Technologien im historischen Lernen, der im Anschluss an ein anerkennungstheoretisches Verständnis des repräsentativen Zeige­geschehens subjektivierungstheoretisch gedeutet wird. Unter Fokussierung einer sog. Bus-VR-Tour wird das hybride Vermittlungsgeschehen mittels der Re-Adressierungsanalyse untersucht. Rekonstruiert wird die Subjektposition der sekundären Moralzeugenschaft. Die Datengrundlage bilden Auszüge aus Beobachtungsprotokollen, die auf Basis teilnehmender Beobachtungen an den Bus-VR-Touren verfasst worden sind. Der Artikel liefert einen empirischen Beitrag zu der Frage, wie Individuen in den betrachteten visuellen Repräsentationspraktiken zu Subjekten gemacht werden und sich selbst dazu machen. Der Beitrag schärft dadurch den Blick darauf, wie Normen als Teil jeder medienpädagogischen Praxis wirksam werden.

In: MedienPädagogik. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, S. 348-370.


weiterlesen