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Studieneinstieg B. A.

Ziemlich beste Kombinationen: So erstellen Sie Ihren Stundenplan

Viele von Ihnen werden erfahren, dass es herausfordernd sein kann, einen überschneidungsfreien Stundenplan zu erstellen. In unserem Fach achten wir sehr darauf, dass Sie unter allen für Erstsemester anwählbaren Veranstaltungen eine freie Wahl treffen können. Aber Sie müssen ja auch noch die Anforderungen Ihres zweiten Faches und die des Optionalbereichs unter den sprichwörtlichen Hut bringen. Wie also vorgehen?

In der Erziehungswissenschaft erstellen wir sogenannte Musterstundenpläne, die Ihnen eine schnelle Orientierung bieten sollen, welche Kombinationsmöglichkeiten von Veranstaltungen am ehesten für Sie in Frage kommt. Diese Musterstundenpläne zeigen wir Ihnen auf unserer Informationsveranstaltung, und wir veröffentlichen sie im Anschluss daran in unserer PPP (hier). Sie werden feststellen, dass es eine Art „Basislehre“ gibt, also eine Gruppe von Lehrveranstaltungen, die Sie unbedingt im ersten Semester absolvieren müssen, wenn Sie ordnungsgemäß studieren wollen. Zusätzlich gibt es eine Art „Erweiterung“, Lehrveranstaltungen also, deren Besuch wir Ihnen dringend empfehlen. Aber es ist nicht zwingend notwendig, sie gleich im ersten Semester zu belegen, auch im zweiten Semester kann der Besuch sinnvoll sein.

Da insgesamt die Stundenpläne für Erstsemester aus 35 Fächern und dem Optionalbereich in Einklang gebracht werden müssen, lassen sich gelegentliche Überschneidungen in der Lehre leider nicht vermeiden. Deshalb werden Sie sich an manchen Stellen einfach entscheiden müssen, welche Veranstaltungen Sie besuchen und welche nicht. Lassen Sie sich dabei von folgenden Gesichtspunkten leiten: 

    • Gibt es vielleicht parallele Veranstaltungen zum selben Thema oder Modulteil, von denen eine besser in Ihren Stundenplan passt? Dann ist Ihr Problem möglicherweise schon gelöst.
    • Wird die Veranstaltung auch asynchron und digital angeboten? Dann können Sie sie orts- und zeitunabhängig besuchen.
    • Steht die Wunschveranstaltung jedes Semester auf dem Programm? In diesem Falle ist es leichter, den Besuch auf das kommende Semester zu verschieben.
    • Ist das Bestehen der Veranstaltung Voraussetzung für den Besuch einer darauf aufbauenden Veranstaltung im Folgesemester? Dann sollten Sie alles daransetzen, sie zu belegen, um nicht den Fortgang Ihres Studiums zu behindern.

Wenn Sie sich vor Augen führen, dass Sie durchschnittlich 30 CP pro Semester studieren sollten, so sind damit im Idealfall rund 25 CP gemeint, die Sie möglichst gleichmäßig auf Ihre beiden Fächer verteilen, sowie 5 CP im Optionalbereich. Es kann sich aber auch ergeben, dass Sie in einem Semester beispielsweise gar nichts im Optionalbereich studieren und im darauffolgenden zum Ausgleich 10 CP. Ebenso mag es angemessen sein, in einem bestimmten Semester aufgrund von Schwierigkeiten mit der Überschneidungsfreiheit in einem Fach 15 CP zu belegen und im anderen nur 10 CP. In vielen Fällen haben Sie eine Variabilität im Rahmen der vorgesehenen 6 Semester.